Helena

 

Helena #1-93 (ohne 46)

 

Fahrzeuge:

Julius's Pocket Bikes (wenn ich lieb 'bitte' sage :) )

Honda NSR50

Honda NS1

noch ne Honda NS1

BeOn Yamaha YZ 450 WR - KEDO

 

meine FB Page

Bericht Croix-En-Ternois
 
Hallo zusammen,
erst einmal: es geht mir gut!
Werde die nächsten Wochen mit Gips rumrennen und die Kupplung vernachlässigen müssen...
Es war definitiv eine Erfahrung, auf die ich gerne verzichtet hätte.
Egal, es ist passiert und somit abgehakt!
 
Zu meinem Wochenende:
Donnerstag sind wir spät angereist und erst Freitag Nacht konnten wir unseren Platz im Fahrerlager einnehmen.
Freitag war dann freies Training angesagt, neue Strecke und immer noch ungewohntes Motorrad.
Mit der Strecke bin ich erst gar nicht so recht warm geworden, ist definnitiv nicht meine Lieblingsstrecke, kann ja auch nicht jede Strecke gefallen.
Apropos gefallen; gefallen bin ich dann auch in der vierten Session, gerade als alles so richtig in einen Fluss kam. Rutscher über das Vorderrad, wahrscheinlich auch begünstigt durch die kühlen und windigen Bedingungen. Naja, etwas Schmerzen in der Hand – Training für Freitag beendet und Jürgen hat sich wie immer rührend um Mensch und Material gekümmert. Die Geometrie des Motorrads etwas geändert, um Gewicht nach vorne zu bekommen Mensch und Maschine bringen ja maximal 150Kg auf die Waage, da kann ein Vorderreifen schonmal Temperatur verlieren und Rutscher begünstigen.
Am Abend haben wir die erste Teamfoto Session in der Boxengasse vorgenommen – witzig!
Samstag Morgen war es sehr kalt und vom Regen der Nacht noch sehr nass, es standen die Qualis an.
QP1 war ich dann mit reichlich Abstand Letzte, das fand ich nicht sonderlich aufbauend und war ziemlich unzufrieden, da konnte der Zuspruch der anderen auch nicht wirklich etwas ändern. Zudem hatte ich noch immer Schmerzen in der rechten Hand.
QP2 war dann mal so richtig schwierig; es hat geschüttet und es war widrig. Egal, drauf auf das Bike und fahren! Die Zeiten waren nicht besser, aber der Abstand zur Spitze hat sich leicht verkürzt bei den Bedingungen. Ich konnte mich insgesamt als Vorletzte qualifizieren, weil Dirk Kappeler ein Reifenproblem hatte und nur auf Slicks fahren konnte – Hut ab!!!
Zufriedenheit hat sich am Samstag so richtig nicht eingestellt, aber dafür haben wir noch sehr schöne Teamfotos gemacht und uns den Abend anderweitig versüßt!
Sonntag war dann Raceday!
WUP um 9 – viel zu früh ^^
Aber die Bedingungen waren gut. Bin da dann ie 10 Minuten Warm Up ganz ok gefahren. Danach haben wir uns auf das Rennen eingestellt. Reifenwahl bei den Bedingungen (sonnig, kalt, windig) war recht schwierig, aber Jürgen hat da natürlich ein Gespür für das Richtige.
Rennen eins wurde bedingt durch einen Sturz bei den Klassikern etwas nach hinten verschoben. Ich war zugegebener Maßen doch einigermaßen nervös.
Der Rennstart verlief ok, das Rennen wurde aber sturzbedingt nach zwei Runden abgebrochen.
Also Restart; der zweite Start ist mir deutlich besser gelungen und ich bin eigentlich ganz gut gefahren, die Konkurrenz war jedoch deutlich schneller und so wurde ich im Rennverlauf zweimal überrundet, was mich nicht gerade motiviert hat.
Jedoch war der Zuspruch, der mir entgegen gebracht wurde, nach dem Rennen ziemlich positiv.
Vor Rennen zwei war ich nicht mehr ganz so nervös und bereits in den Einführungsrunden war ich deutlich weniger beeindruckt und habe mich in das Feld integriert gefühlt.
Der Start war gut und bereits meine erste fliegende Runde war eine Sekunde schneller, als die beste Runde im Rennen eins.
Ich konnte sehr konstant fahren und wurde immer flotter. Am Ende habe ich meine Zeit aus Rennen eins um gute 4 Sekunden verbessert. Es hat richtig Spaß gemacht und meiner immer noch schmerzenden Gashand wollte ich trotzen.
Dann kam die verflixte (ich glaube es war die achte) Runde. Gerade mit Vollgas über die Start-/Zielgerade knallend, entschloss sich mein Motorrad, den Dienst zu quittieren. Leider auf eine sehr abrupte Art und Weise.
Das Motorrad hat blockiert und ich bin zu Sturz gekommen. Glücklicherweise bin ich geradeaus gerutscht und das Motorrad hat eine andere Richtung eingeschlagen.
Nach ewigem Rutschen bin ich dann mitten auf der Fahrbahn zum Liegen gekommen und ich konnte noch aus eigener Kraft zur Boxenmauer und in Sicherheit gelangen.
Danach war nur noch Schmerz.
Die Ärzte und Papa waren zum Glück ziemlich schnell da und es wurde sehr gut reagiert.
Es ging dann sofort in Medical Center zur ersten Untersuchung, wo dann festgestellt wurde, dass ich transportfähig bin und auch keine großen Verletzungen vorliegen. Da konnte ich dann bereits auch schon wieder klare Gedanken fassen und es war klar, dass hier ziemliches Glück im Spiel war.
Dann ging es zu den abschliessenden Untersuchungen nach Arras ins Krankenhaus, wo ich erst einmal einen Ganzkörper Scan bekommen habe und meine linke Hand geröngt wurde.
Schlussendlich habe ich folgende Verletzungen davongetragen:
Linkes Handgelenk gebrochen, leichte Abschürfungen am Kinn, Abschürfungen an beiden Hüften. Hierzu lässt sich sagen, dass dies wohl die einzige Schwachstelle der Sicherheitskleidung war: perforierter Bereich an den Hüften – wird keine Kombi mehr haben, denn DAS tut mal so richtig weh!
 
Die nächsten 6 Wochen ist Zwangspause – so ein MIST! Ich komme wieder!!!!
Eure
Hele #83
Croix-en-Ternois : Tag 1 - Training
Bonjour!
Hier ein Miniaturbericht aus Croix-en-Ternois:
Einfahrt zur Rennstrecke
Losgefahren um 18 Uhr, angekommen um 4 Uhr, erste Runde um 9 Uhr... Kleiner Kurs - schwierig zu fahren. Hier ein Gefühl für die Strecke und das Motorrad zu entwickeln, fällt etwas schwer. Aber von Runde zu Runde wird es besser, einzig meine linke Hand ist noch etwas angeschlagen vom Oschersleben Training.
ne flotte Rechts...
Ich komme in jedem Turn besser zurecht, bis es dann etwas zu gut läuft und sich mein Vorderrad einklappt - Sturz und vorläufiges Ende des Trainings. Dabei war ich gerade so richtig gut dabei! Grrr...
...Dinge passieren...
Nun schmerzt auch meine rechte Hand etwas, mal sehen, ob es bis morgen früh wieder geht, da stehen die Qualifikationsläufe an.
Ich hoffe auf Besserung über Nacht.
Alles gut :)
Apropos Nacht - gute Nacht! :)
Eure Hele #83
Hele #83

Supermono Training in Oschersleben
Oder vier Tage Rennstrecke sind nicht genug
 



 
 
Nach unseren technisch nicht so erfolgreichen Trainings in l’Anneau du Rhin und Ledenon, haben wir uns nun aufgemacht, in Oschersleben im Rahmen der World of Motorcycles erneut zu testen.
Wir sind bereits am Mittwoch, 06.04.2016 angereist – hier muss ich ein großes Lob und Dankeschön an meine Schule, das Zabergäu Gymnasium in Brackenheim loswerden – um Donnerstag früh bereits ready to race zu sein.
Der frisch eingerichtete Rennpavillon - noch steht er
Leider verkürzte sich die Nacht durch einen 2 Minuten Sturm, der erbarmungslos unser nagelneues 6x3 Meter Zelt zerstörte. Unsere beiden gaskranken Zeltnachbarn Philipp Hartmann und Marvin „Udo“ Jürgens waren hier auch sehr hilfreich, Papa’s R6 vor dem ersten Sturz zu retten – DANKE sagt Papa :) Somit waren gute drei Stunden Schlaf gebucht und unsere restlichen Nächte wurden komfortabel bei DaGigi in Oschersleben verbracht.
Die Begleitumstände konnten jedoch die gute Stimmung und den Tatendrang nicht schmälern.
Am Donnerstag Morgen kam dann auch Jürgen mit dem Einsatzfahrzeug und einem Unterstand, der die folgenden Tage auch halten sollte
Jürgen brachte dann auch einen standfesten Unterstand mit :)
Der erste Tag wurde mit Instruktor Dirk Ellinger gefahren. Ich habe Dirk sehr viel zu verdanken, bereits im zweiten Turn waren Mensch und Maschine eine Einheit und es konnte sich um das Wesentliche gekümmert werden; die Linienwahl.
Hele #83 hinter Dirk Ellinger - Linie, Linie, Linie
Dirk hat mich hier sehr vorangetrieben und es hat riesigen Spaß gemacht. Ich habe sehr viel gelernt und bin glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, diese Erfahrung zu machen.
Aber sorry Dirk; beim nächsten Mal, siehst nur mein Hinterrad :P
Tag zwei habe ich dann in Alleinfahrt mit Papa auf der R6 verbracht und Dirk hat sich immer mal wieder um mich auf der Strecke gekümmert indem er einfach mal hinterher gefahren ist und nachher Tipps gegeben hat! Einfach Super!!!!
Hele #83 zeigt Papi mal die Linie :)
In Turn vier des Tages fing dann meine Hand zu schmerzen an und wir haben mal im Medical Center vorbei geschaut, um uns ein paar Tipps zu holen, was man dagegen machen kann – leider nicht so viel, Schonung :(
Also den vorletzten Turn des Tages ausgelassen und meinen Papa alleine fahren lassen, der sich natürlich dann gleich mal auf das Grün verabschiedet hat... typisch. Papa, das Graue ist die Straße!
Den letzten Turn bin ich dann wieder gefahren – jedoch nicht ganz zum Ende.
Für meinen ersten Besuch auf der GP Strecke in Oschersleben bin ich sehr zufrieden – auch mit der erzielten Rundenzeit, die wir an dieser Stelle nicht veröffentlichen, weil das nicht unser Augenmerk war.
Ich habe viele nette Leute kennengelernt, ein riesen Dank auch an Nadine, die mich mit Tim Holtz bekannt gemacht hat, netter Kerl und superschnell! Freu mich auf ein gemeinsames Training!
Wäre gerne noch einen dritten Tag gefahren und würde sofort auf die Rennstrecke ziehen aber Papa hat irgendwas dagegen, keine Ahnung, warum. :D
Samstag und Sonntag war ich dann noch zu Gast bei meinem Bruder Julius, der seinen ADAC Pocket Bike Cup Einführungslehrgang hatte mit unserem Verein, dem AMC Ettlingen.
Julius #15 beim ADAC Pocket Bike Cup Einführungslehrgang
Das war erwartungsgemäß sehr lustig, mit Nina, Fynn, Justin, Till, Kris und Max.
Super vier Tage auf der Rennstrecke – nächster Halt Croix en Ternois 15.04.2016 zum ersten Supermono Rennen!!!! GAAAAASSSSSS!!!!
Eure Hele #83
Es ist vollbracht
Helena’s erster Rollout mit der Yamaha YZ 450 BeOn ist vorüber und man kann es als mehr als gelungen bezeichnen. Die Bedingungen waren zu Beginn eher unter-,
Helena bei besten Bedingungen vorm Bilster Berg Drive Resort
dafür der Veranstaltungsort Bilster Berg überdurchschnittlich!
So etwas erlebt man nur ein Mal im Leben!
Eine Lokation der besten Qualität. Und eine Betreuung, die seines Gleichen sucht.
Dank des übermenschlichen Einsatzes von Jürgen Strohmann – GSA (German Supermono Association), war es Helena vergönnt, eine der modernsten Rennstrecken für sich alleine unter die Reifen zu nehmen.
Bilster Berg - die Ruhe vor dem Sturm
Bilster Berg - die Ruhe vor dem Sturm
Aufgrund der anfangs widrigen Witterungsbedingungen wurde erst einmal Probe gesessen, ein Bisschen geklönt und die Strecke im Pace Car unter die Reifen genommen! Ein riesiger Dank an die Betreiber, die derart rennsportbegeistert und absolut kompetent sind, dass dies wohl auch sehr einzigartig ist.
Jürgen Strohmann kümmert sich bedingungslos um Helenas Setup
Helena im Pace Car bei der Streckenbesichtigung – ca 225 PS pro Reifenpaar – auch sehr schön :)
Nach kleineren Einstellungen und der Einarbeitung in die Starteranlage – so ein Motorrad geht ja nicht von alleine an – ging es dann endlich los. Punkt 10:26 Uhr ging es auf die Strecke!
Helena kurz vor dem Start in die Saison!
Erst einmal ging es die Start-Ziel hoch und runter, um zu schauen, ob Helena mit der Yamaha BeOn YZ450 zurecht kommt und die Streckenbedingungen passen.
Durch den leichten wetterbedingten Zeitverzug konnten hier nur wenige Runden gedreht werden. Helena röhrte die ersten zwei Runden hinter dem Pace Car her, auch dies ein vorbildlicher Einsatz des Streckenpersonals des Bilster Berg Drive Resort.
Helena bei der Sighting Lap mit dem Safety Car
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sicher ein zweischneidiges Vergnügen. Helenas Grinsen sprach jedoch Bände, dass das eigentliche Vergnügen überwog!
Kalt war es dennoch!
 
Wenn alles andere schon kalt ist... die Reifenwärmer sind WARM!
Am Mittag konnte Helena nochmals ein paar Runden drehen, an denen sie dann auch die Regenreifen auf Temperatur bringen konnte – beim ersten Mal auf diesem Wahnsinnsbike!
Motorensound - Emotionen und Gänsehaut pur!
Supermono! Rennsport pur!
Das Alles haben wir Jürgen Strohmann, STR-Racing, der GSA und KEDO GmbH (DANKE Daniel Doritz!!!) zu verdanken!
Wir freuen uns auf eine großartige Saison 2016 in der Supermono Klasse!
 
Für ein paar Impressionen, die man gar nicht in Worte fassen kann, den Link besuchen!
 

Im kommenden Jahr wird es für mich wohl in den Supermono Cup gehen, alle Vorbereitungen hierzu laufen, Trainingstermine und Rennkalender sind fest eingeplant!

Training:

17-18. März Ledenon / Frankreich (~850km)

16-17. April Croix en Ternois / Frankreich (~680km)

Rennkalender 2016:
06-08 Mai Nürburgring IDM (~270km)

18-19 Juni Zolder BOL (~430km)
Nur"FIM Europe Supermono" Lauf

08-10 Juli Zolder IDM Nur "Pro Mono" (~430km)

29-31 Juli Schleiz IDM (~340km)

25-28 August Oschersleben IDM (~480km)

23-25 September Hockenheim IDM (~60km)

 

Hier ein super Artikel über mich:

http://blog.dnn.de/unkorrekt/helena-sucht-anschluss/

 

Viel zu tun in 2016! Das ist auch gut so!

 

SimsonGP - Termine 2016 SimsonGP - Termine 2016
12h Moppedrennen 12h Moppedrennen
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Sascha Eisenblätter